Was kostet eine Wärmepumpe? Definition, Prinzip & Preisbasis
Eine Wärmepumpe ist ein Heizsystem, das Umweltwärme aus Luft, Wasser oder Boden nutzt, um ein Gebäude effizient zu beheizen. Die Technik funktioniert nach dem Prinzip eines umgekehrten Kühlschranks: Über einen Kreislauf aus Verdampfen, Verdichten, Verflüssigen und Entspannen wird Umweltenergie in nutzbare Heizwärme umgewandelt. Als Primärquelle dient Außenluft (am häufigsten), Erdreich oder Grundwasser.
Die wichtigste Kenngröße zur Bewertung der Energieeffizienz ist der sogenannte COP-Wert (Coefficient of Performance). Er gibt an, wie viel Kilowattstunden Wärme pro Kilowattstunde Strom erzeugt werden – ein COP von 4 bedeutet also, dass mit 1 kWh Strom 4 kWh Heizenergie bereitgestellt werden. Je höher der COP, desto niedriger ist der Stromverbrauch und damit auch die laufenden Heizkosten.
Die Preisspanne für einen Wärmepumpenpreis hängt stark von der Art der eingesetzten Umweltwärme ab. Während Luft-Wärmepumpen bereits ab rund 9.000 € (ohne Einbau) erhältlich sind, liegen Erdwärme- oder Grundwasser-Systeme wegen notwendiger Bohrungen deutlich höher – bei 15.000 € bis über 30.000 € für komplette Systeme mit Installation.
Doch nicht nur die technischen Unterschiede beeinflussen die Wärmepumpenkosten – auch Dämmstandard des Gebäudes, Heizflächen, Regelungstechnik und Förderprogramme spielen eine große Rolle. Deshalb ist es wichtig, die technischen Grundlagen zu verstehen, um die individuell passende Lösung zu finden und eine realistische Preisabschätzung vornehmen zu können.
Expertentipp
Ein hoher COP-Wert (z. B. 4,5) bedeutet, dass du pro eingesetzter Kilowattstunde Strom bis zu 4,5 kWh Heizwärme bekommst – das senkt deine Heizkosten erheblich.
Wärmepumpen im Energiemix
Sie sind zentrale Bausteine der Energiewende. Ihre Preise hängen stark vom Gebäudetyp, der Heizlast und staatlicher Förderung ab.
Arten von Wärmepumpen und ihre Preisunterschiede
Je nach Wärmequelle unterscheiden sich Wärmepumpenpreise teilweise erheblich. Die drei Hauptarten sind Luft-Wasser-Wärmepumpen, Sole-Wasser-Wärmepumpen (Erdwärme) und Wasser-Wasser-Wärmepumpen, die sich sowohl technisch als auch preislich deutlich voneinander abgrenzen. Luft-Wasser-Systeme sind am günstigsten in der Anschaffung und häufig die erste Wahl bei Sanierungen. Sie entziehen der Umgebungsluft Wärme und lassen sich relativ einfach installieren.
Deutlich teurer sind Sole-Wasser-Wärmepumpen, da sie Erdwärme über Erdsonden oder Flächenkollektoren nutzen. Die Bohrungen treiben die Investition in die Höhe, liefern aber über das Jahr stabile Temperaturen und damit eine höhere Energieeffizienz. Optimal geeignet sind sie für Neubauten, bei denen die nötigen Erdarbeiten direkt mitgeplant werden können.
Am oberen Ende der Wärmepumpenkosten stehen Wasser-Wasser-Systeme. Diese entziehen Wärme aus dem Grundwasser – besonders effizient, aber technisch aufwendig, mit entsprechenden Genehmigungsanforderungen. Nur sinnvoll, wenn ein geeigneter Grundwasserspiegel gegeben ist.
Insgesamt solltest du neben den Preisen für Wärmepumpen auch die baulichen Voraussetzungen und die Betriebskosten berücksichtigen. Denn eine effiziente, gut geplante Anlage kann über die Jahre durch niedrigeren Stromverbrauch und höhere CO₂-Einsparung deutlich wirtschaftlicher sein.
| Typ | Preis (ca.) | Einsatzbereich |
|---|---|---|
| Luft-Wasser | 9.000–16.000 € | Ideal für Sanierungen |
| Sole-Wasser (Erdwärme) | 15.000–25.000 € | Neubauten mit Gartenfläche |
| Wasser-Wasser | 18.000–30.000 € | Grundstück mit passendem Grundwasserspiegel |
Anschaffungskosten: Gerät, Zubehör & Montage im Überblick
Die Anschaffungskosten einer Wärmepumpe setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen: dem Hauptgerät selbst, dem erforderlichen Zubehör und der fachgerechten Installation. Je nach Typ und Hersteller kostet das Gerät allein zwischen 6.000 und 15.000 Euro. Hinzu kommen Zubehörteile wie Pufferspeicher, Regeltechnik und eventuell ein neuer Warmwasserspeicher – das summiert sich auf rund 1.500 bis 4.000 Euro. Die Installation der Wärmepumpe inklusive Inbetriebnahme, Verrohrung und Anschluss an das vorhandene Heizsystem macht zusätzlich 2.000 bis 6.000 Euro aus.
In der Praxis kalkulieren Fachbetriebe Komplettpreise, die sämtliche Leistungen bündeln. Wichtig ist, darauf zu achten, was genau inkludiert ist: Manche Angebote beinhalten etwa keine hydraulische Einbindung oder verzichten auf notwendige Anpassungen an der Heizungsanlage. Auch Erdarbeiten bei Erdwärmepumpen oder Bohrungen sind in Standard-Angeboten oft nicht enthalten – diese können allein 5.000 bis 10.000 Euro ausmachen.
Damit ergeben sich Gesamtkosten von 9.000 bis über 25.000 Euro, abhängig vom Systemtyp, Gebäudestatus und Umfang der notwendigen Zusatzmaßnahmen. Wer langfristig Heizkosten sparen und gleichzeitig die Energieeffizienz seines Hauses steigern will, sollte eine detaillierte Beratung in Anspruch nehmen – idealerweise mit Fördermittel-Check und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung.
Typische Einzelkosten bei der Anschaffung
- Ein Gerät kostet je nach Typ 6.000–15.000 €, Zubehör und Installation schlagen mit 3.000–10.000 € zu Buche.
Achtung bei Billigangeboten!
Vermeintlich günstige Komplettpreise enthalten oft keine fachgerechte Inbetriebnahme, hydraulischen Abgleich oder notwendige Anpassungen im Heizsystem.
Preisfaktoren: Diese Aspekte bestimmen die Gesamtkosten
Die Gesamtkosten einer Wärmepumpe hängen nicht nur vom Gerätetyp ab – entscheidend sind individuelle Gegebenheiten deines Hauses. Ein zentraler Faktor ist die Gebäudedämmung: Je schlechter ein Gebäude gedämmt ist, desto höher fällt die notwendige Heizleistung aus – was sich direkt auf den Wärmepumpenpreis auswirkt. Bei Altbauten mit ungedämmten Außenwänden kann daher vor der Wärmepumpeninstallation eine Sanierung notwendig sein – ein Zusatzkostenpunkt im Gesamtbudget.
Auch die sogenannte Heizlastberechnung ist von Bedeutung. Sie bestimmt, wie viel Heizleistung deine Wärmepumpe dauerhaft bereitstellen muss. Diese Berechnung erfolgt durch den Fachbetrieb unter Berücksichtigung von Gebäudetyp, Nutzerverhalten, Dämmstandard und Fensterflächen. Eine präzise Auslegung vermeidet unnötig große (und teure) Anlagen.
Ein weiterer Kostenfaktor ist der Bedarf an Zubehör, zum Beispiel Pufferspeicher, die helfen, Temperaturspitzen auszugleichen. Muss neben Heizung auch Warmwasser erzeugt werden, erhöht dies ebenfalls die Anforderungen an das System – und die Kosten.
Die Platzverhältnisse im Gebäude spielen ebenso eine Rolle. Ist im Haus wenig Raum für Technik, sind kompakte Geräte oder Außenaufstellung nötig – beides kann zu höheren Installationskosten führen. Auch der bestehende Heizkörpertyp ist entscheidend: Klassische Radiatoren benötigen höhere Vorlauftemperaturen als z. B. Fußbodenheizungen und damit leistungsstärkere Geräte. In manchen Fällen müssen alte Heizkörper ausgetauscht werden – was zusätzlich zu Buche schlägt.
All diese Faktoren führen dazu, dass es keinen Einheitspreis für Wärmepumpenkosten gibt. Die Spanne ist beachtlich – grob gesagt variieren Preise für Wärmepumpen zwischen 12.000 und 30.000 Euro. Ein genauer Blick auf die individuellen Voraussetzungen spart bares Geld und optimiert langfristig auch den Stromverbrauch und die Energieeffizienz.
Expertentipp
Große Radiatoren oder Flächenheizung sind ideal für niedrige Vorlauftemperaturen und bringen dir Ersparnisse bei Stromkosten und Anlagengröße.
Aktuelle Preisentwicklungen 2024: Das kostet eine Wärmepumpe wirklich
Die Wärmepumpenpreise haben sich 2024 spürbar verändert. Der anhaltende Trend zur energetischen Sanierung, zusammen mit gestiegenem Nachhaltigkeitsbewusstsein, hat die Nachfrage steigen lassen – mit Folgen für die Preisstruktur. Während einfache Luft-Wasser-Wärmepumpen inklusive Installation im Durchschnitt zwischen 13.000 und 18.000 € kosten, können hochwertige Sole-Wasser-Systeme schnell über die 25.000 €-Marke hinausgehen. Hinzu kommen Zubehör, Einbau-Komplexität und mögliche Zusatzarbeiten, etwa an der Heizverteilung.
Insbesondere Installationskosten sind vielerorts gestiegen. Grund sind nicht nur höhere Lohnkosten, sondern auch eine begrenzte Anzahl qualifizierter Fachbetriebe – was den Markt zusätzlich unter Druck setzt. Auch Punkte wie umfassendere Anforderungen an Dämmung oder Systemoptimierung spielen eine Rolle bei der Preissteigerung.
Lieferengpässe bei Komponenten – etwa aufgrund unterbrochener Lieferketten oder Engpässen bei elektronischen Steuerungen – hatten zusätzlich Einfluss. Diese Faktoren führten in vielen Fällen zu einer Verteuerung von Komplettsystemen um rund 10–15 % gegenüber dem Vorjahr.
Gleichzeitig kompensieren viele Haushalte einen Teil der Wärmepumpenkosten über staatliche Fördermittel, die 2024 teils nochmals erhöht wurden. Für dich bedeutet das: Trotz teils höherer Anschaffungspreise bleibt die Investition attraktiv – vor allem langfristig durch Einsparungen bei den Heizkosten und eine stabile Energiepreisunabhängigkeit.
Tipp: Im Altbau sind Preisschwankungen größer als im Neubau, da Bestandssysteme individueller angepasst werden müssen. Neben dem reinen Anschaffungspreis lohnt die Betrachtung der Energieeffizienz und möglichen Ersparnisse im Betrieb.
Hohe Nachfrage beeinflusst Lieferzeit & Verfügbarkeit
Wartezeiten von 4–9 Monaten sind aktuell normal – plane rechtzeitig.
Stromkosten & Betrieb: Was kommt nach dem Einbau auf dich zu?
Die Heizkosten einer Wärmepumpe entstehen zum Großteil erst im laufenden Betrieb. Dabei hängt der Stromverbrauch stark von der Effizienz der Anlage und dem energetischen Zustand deines Gebäudes ab. Moderne Systeme – vor allem mit hoher Jahresarbeitszahl (JAZ) – bieten eine gute Energieeffizienz und halten den Strombedarf gering. Grob gerechnet liegt der Stromverbrauch für Einfamilienhäuser bei:
- Luft-Wasser-Wärmepumpe: ca. 2.500–4.000 kWh/Jahr
- Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärme): ca. 2.000–3.000 kWh/Jahr
- Wasser-Wasser-Wärmepumpe: ca. 1.800–2.800 kWh/Jahr
Die daraus resultierenden Betriebskosten hängen maßgeblich vom örtlichen Strompreis ab. Bei einem durchschnittlichen Tarif von 35 Cent/kWh ergeben sich jährliche Heizkosten zwischen 630 € und 1.400 €. Entscheidend ist außerdem die Gebäudehülle: Eine gut gedämmte Immobilie benötigt deutlich weniger Heizenergie, was den Strombedarf spürbar reduziert.
Noch mehr sparen kannst du durch die Kombination mit einer Photovoltaikanlage. Eigener Solarstrom senkt nicht nur deinen Strombezug aus dem Netz, sondern verbessert auch die Umweltbilanz deiner Anlage. Wer Fördermittel nutzt und sein System gut plant, profitiert so langfristig von stabilen Betriebskosten und hoher CO₂-Einsparung.
Berücksichtige bei deiner Planung auch regelmäßige Wartungskosten, die mit rund 150–250 € pro Jahr moderat ausfallen. Große Preisrisiken wie bei Öl oder Gas bestehen bei Wärmepumpen nicht – ein klarer Vorteil für die Kalkulation deiner künftigen Heizkosten.
Laufende Betriebskosten im Vergleich
- Etwa 500–1.200 € Stromkosten/Jahr je nach Effizienzgrad und Hausgröße. Zusatznutzen durch Photovoltaik möglich.

Förderung durch BAFA & KfW: So senkst du deine Kosten
Beim Thema Wärmepumpen Preise spielen staatliche Förderungen eine entscheidende Rolle. Wer 2024 eine Wärmepumpe einbauen möchte, kann auf umfassende Unterstützung durch die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) zählen – insbesondere bei Austausch alter Öl- oder Gasheizungen. Verantwortlich für die Förderung ist das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle), während ergänzende Finanzierungen über die staatliche KfW-Bank laufen.
Das BAFA bezuschusst den Einbau einer Wärmepumpe mit bis zu 40 % der Investitionskosten, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind – zum Beispiel die Nutzung ausschließlich erneuerbarer Energiequellen und der Austausch einer veralteten fossilen Heizungsanlage. Zusätzlich bietet die KfW-Förderung zinsgünstige Kredite bis zu 60.000 € im Rahmen der Effizienzhaus-Sanierung oder bei Neubauten mit regenerativer Heizung.
Regionale Förderprogramme wie in NRW ergänzen das Bundesförderangebot: Sie kommen insbesondere dann zum Tragen, wenn die Wärmepumpe im Zuge einer Dämmmaßnahme oder Komplettsanierung realisiert wird. Eine gute Übersicht über alle verfügbaren Fördermittel erhältst du mit dem Wärmebund Förderrechner.
Fördermittel können maßgeblich zur Senkung der Wärmepumpenkosten beitragen – sowohl bei Anschaffung, Installation als auch langfristig bei den Heizkosten. Wichtig: Die Antragstellung beim BAFA muss zwingend vor Abschluss eines Liefer- oder Leistungsvertrags erfolgen.
Expertentipp
Mit Kombination aus Öl-Heizungstausch + regenerativer Wärmepumpe bekommst du bis zu 24.000 € erstattet. Antragstellung vor Auftragsvergabe notwendig!
| Förderprogramm | Max. Zuschuss | Voraussetzung |
|---|---|---|
| BAFA | bis zu 40 % | Regenerative Energiequelle & Altanlagen-Austausch |
| KfW | bis zu 60.000 € Kredit | EE-Klasse EH/BEG Voraussetzung |
| Landesförderung NRW | bis zu 3.000 € | Kombi mit Dämmmaßnahmen |
Amortisation & CO₂-Einsparung: Wann lohnt sich der Umstieg?
Eine Wärmepumpe ist eine Investition – doch ab wann rechnet sich diese Entscheidung wirklich? Die wichtigste Kennzahl ist die Amortisationszeit, also der Zeitraum, bis sich die höheren Anfangskosten durch geringere Heizkosten wieder auszahlen. Je nach Typ, Gebäudezustand und Fördermöglichkeiten liegt sie typischerweise zwischen 8 und 13 Jahren. Besonders schnell lohnt sich der Umstieg in gut gedämmten Häusern mit moderner Heizlastauslegung.
Ein bedeutender Vorteil ist die deutliche Reduktion von CO₂-Emissionen: Während eine Ölheizung pro Kilowattstunde etwa 266 Gramm CO₂ ausstößt, sind es bei der Wärmepumpe – abhängig vom genutzten Strommix – meist unter 100 Gramm. Wer den Strom zusätzlich über eine Photovoltaikanlage erzeugt, kann den eigenen CO₂-Fußabdruck auf nahezu null senken.
Auch unter wirtschaftlichen Aspekten lohnt sich die Umstellung langfristig. Zwar liegen die Wärmepumpenkosten inklusive Installation oft deutlich über denen von Gas- oder Ölheizungen, dafür spart man jährlich mehrere Hundert Euro an Betriebskosten ein. Weiteres Sparpotenzial ergibt sich durch Fördermittel sowie die Kopplung mit eigenem Solarstrom, der den externen Stromverbrauch reduziert.
Zu beachten ist jedoch die zukünftige Entwicklung der Strompreise. Ein hoher Energieeffizienzstandard verringert das Risiko steigender Betriebskosten: Geräte mit gutem COP-Wert (z. B. >4,0) benötigen weniger Strom und amortisieren sich dadurch schneller. Die Entscheidung für eine Wärmepumpe sollte daher immer im Zusammenspiel mit Gebäudeanalyse, Wirtschaftlichkeitsberechnung und Förderberatung getroffen werden.
Typische Amortisationsdauer
- Je nach Ausgangssituation 8–13 Jahre, deutlich kürzer in Kombination mit Photovoltaik und Förderung.
Preisanfrage & Angebotsvergleich – so gehst du clever vor
Beim Thema Wärmepumpen Preise lohnt sich ein genauer Blick auf die Angebote. Denn die tatsächlichen Kosten einer Anlage hängen nicht nur vom Gerät selbst ab, sondern stark von der Auslegung und dem Einbau. Du solltest bei einer Preisanfrage daher immer auf eine korrekte Leistungsberechnung, Informationen zum hydraulischen Abgleich und vollständige Angaben zur Installation der Wärmepumpe bestehen. Nur so erhältst du ein realistisches Bild der späteren Kosten.
Vergleiche bei mehreren Angeboten nicht nur die Endsumme, sondern analysiere die Einzelpositionen. Sind Planungsleistungen inklusive? Wie genau sind die Komponenten benannt? Ist Zubehör aufgeführt (Speicher, Thermostat, Regelung)? Für einen gründlichen Angebotsvergleich achtest du idealerweise auf:
- Transparente Aufschlüsselung von Material- und Arbeitskosten
- Angaben zur Förderfähigkeit (z. B. BAFA-konform)
- Marke und Typ der Wärmepumpe mit technischen Daten (COP-Wert, Leistung)
- Zeitrahmen für Lieferung und Einbau
- Garantien und Wartungsoptionen
Onlineportale oder Vergleichsplattformen können helfen, erste Richtwerte für Wärmepumpenkosten zu erhalten. Für ein seriöses Angebot solltest du aber auf Fachbetriebe mit Wärmepumpen-Erfahrung setzen. Viele Energieberater oder auch Plattformen wie wärmebund.de vermitteln dir geprüfte Partner in deiner Region. Damit bekommst du nicht nur faire Preise für Wärmepumpen, sondern auch kompetente Umsetzung mit Blick auf hohe Energieeffizienz und optimale Fördermittelausnutzung.
Expertentipp
Fordere mindestens 2–3 Angebote von regionalen Fachfirmen an – achte auf Förderfähigkeit, Leistungsdaten & Einbauumfang.
Regionale Preisunterschiede & Verfügbarkeiten
Die Preise für eine Wärmepumpe schwanken je nach Region mitunter deutlich. Gründe dafür liegen beispielsweise in der Handwerkerdichte, regional unterschiedlichen Lohnkosten oder auch der jeweiligen Infrastruktur für den Einbau. Während in städtischen Regionen teilweise kurze Anfahrtszeiten und ein größeres Anbieterangebot die Kosten senken können, sind in ländlicheren Gegenden mit wenigen Fachbetrieben oft höhere Ausgaben für Anfahrt oder Montage einzuplanen.
Ein weiterer Faktor ist die lokale Netzkapazität, die für den Betrieb moderner Wärmepumpensysteme ausgelegt sein muss. Gerade in Neubaugebieten oder Sanierungszonen kann das Netzausbau-Niveau die Auswahl der Anlagentechnik oder sogar den Einbauzeitpunkt beeinflussen – was sich ebenfalls auf den Wärmepumpenpreis auswirkt.
Besonders bei Erdwärmepumpen kommen die geologischen Voraussetzungen (z. B. Bohrfähigkeit des Bodens, Wasserführung, Genehmigungsauflagen) ins Spiel. In Gegenden mit felsigem Untergrund oder hohen Anforderungen an Grundwasserschutz steigen die Wärmepumpenkosten allein durch die Erschließung erheblich.
Erfahrungen zeigen, dass in Süddeutschland – etwa in Bayern oder Baden-Württemberg – die Gesamtkosten für Installation und Betrieb im Vergleich zu Norddeutschland oft 10–20 % höher ausfallen können. Grund sind die dort häufig höheren Stundenlöhne, genehmigungsrechtliche Besonderheiten und teilweise höhere Nachfrage.
Daher lohnt sich ein genauer regionaler Preisvergleich besonders – inklusive einer Prüfung von Fördermitteln, die regional stark variieren können.
Regionale Förderprogramme nutzen!
Einige Bundesländer bieten zusätzliche Förderungen – checke vor dem Kauf Wärmebund Zuschüsse.
Worauf du bei der Auswahl eines seriösen Anbieters achten solltest
Die Wahl eines zuverlässigen Anbieters ist entscheidend für den langfristigen Erfolg deiner Wärmepumpeninstallation. Achte darauf, dass der Betrieb über nachweisbare Qualifikationen verfügt – idealerweise eine Zertifizierung nach VDI 4645 oder ein Eintrag im Installateurverzeichnis des jeweiligen Netzbetreibers. Genauso wichtig ist die Erfahrung: Anbieter mit mehreren Jahren Praxiserfahrung und guten Kundenbewertungen liefern meist bessere Ergebnisse.
Ein weiteres Kriterium ist die Zusammenarbeit mit etablierten Marken. Qualitätshersteller bieten oft längere Garantien und besseren Support. Seriöse Anbieter erläutern dir transparent, welche Wärmepumpenkosten auf dich zukommen – inklusive genauer Aufschlüsselung von Gerät, Installation und Zusatzleistungen wie hydraulischer Abgleich.
Ebenfalls ratsam: Lass dir Referenzprojekte zeigen – idealerweise in vergleichbaren Gebäuden. Gute Anbieter integrieren auch eine Energieberatung, die dir hilft, die richtige Wärmepumpe für dein Haus auszuwählen und das Maximum aus möglichen Fördermitteln herauszuholen.
Nutze das geprüfte Partnernetzwerk von wärmebund.de/wärmepumpe, um seriöse Fachfirmen in deiner Region zu finden.

Fazit & Entscheidungshilfen: Lohnt sich eine Wärmepumpe für dich?
Die Entscheidung für eine Wärmepumpe ist nicht nur eine Investition in moderne Heiztechnik, sondern auch in deine Unabhängigkeit von fossilen Energien. Trotz anfänglich höherer Wärmepumpenkosten rechnet sich die Technologie vor allem langfristig. Dank hoher Energieeffizienz, attraktiven Fördermitteln und stark reduzierten Heizkosten fällt die Bilanz positiv aus – besonders in gut gedämmten Gebäuden oder bei Kombination mit Photovoltaik.
Ob Preise für Wärmepumpen im ersten Moment abschreckend wirken, hängt maßgeblich vom Gebäudetyp, vorhandener Infrastruktur und deiner Planung ab. Entscheidend ist, nicht nur auf den reinen Kaufpreis zu schauen, sondern Gesamtkosten inkl. Installation, Wartung und Betrieb realistisch abzuschätzen. Hier hilft ein fundierter Angebotsvergleich genauso wie die Nutzung von Tools wie dem Förderrechner von Wärmebund.
Kurz gesagt: Wer nachhaltig, effizient und förderfähig heizen möchte, findet in der Wärmepumpe ein System mit Zukunft.
Kernaussagen zum Abschluss
- Wärmepumpen sind zukunftsfähige Heizsysteme mit großem Einsparpotenzial. Die einmaligen Kosten für Wärmepumpe können durch Fördermittel bis zu 40 % sinken. Je besser die Gebäudehülle, desto größer der finanzielle Vorteil im Betrieb. Ein Angebotsvergleich hilft, seriöse Anbieter und faire Wärmepumpenpreise zu finden. Kombination mit PV erhöht die Wirtschaftlichkeit deutlich.




