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    Der iSFP-Bonus – So sicherst du dir attraktive Fördermittel für deine Sanierung

    03. Januar 2026
    12 Minuten Lesezeit
    Ratgeber

    Energetisch sanieren und bares Geld sparen? Der iSFP-Bonus bietet dir zusätzlich bis zu 5 % Förderzuschuss. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du den Bonus bekommst, worauf du achten musst und wie eine Energieberatung dich auf dem Weg begleitet.

    Der iSFP-Bonus – So sicherst du dir attraktive Fördermittel für deine Sanierung
    „Mit dem iSFP-Bonus effizienter sanieren – Geld sparen und Klima schützen“

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    Das Thema kurz und kompakt

    • iSFP-Bonus: 5 % extra Zuschuss auf förderfähige Sanierungskosten
    • Voraussetzung: individueller Sanierungsfahrplan (iSFP)
    • Kombination mit BEG-Förderung und KfW-Mitteln möglich
    • Förderziel: Senkung des Primärenergiebedarfs & CO₂-Ausstoßes
    • Antragstellung nur mit zugelassener Energieberaterin oder Energieberater

    Was ist der iSFP-Bonus?

    Der iSFP-Bonus ist ein zentraler Bestandteil der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) und richtet sich an Hausbesitzer, die ihre Immobilie energetisch modernisieren möchten. Dieses Förderprogramm honoriert besonders effiziente Sanierungsschritte, die auf einem sogenannten individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) basieren. Entscheidender Vorteil: Wer Maßnahmen aus dem iSFP umsetzt, erhält 5 % extra Zuschuss auf die förderfähigen Sanierungskosten. Damit wird die Entscheidung für eine schrittweise Gebäudesanierung finanziell besonders attraktiv.

    Ziel des iSFP-Bonus ist es, Eigentümer zu motivieren, langfristig geplante Energiesparmaßnahmen in einem abgestimmten Konzept umzusetzen – und nicht nur Einzelmaßnahmen vorzunehmen. Jede Umsetzung zählt dabei als Beitrag zu einer spürbaren CO2-Einsparung und zur Senkung des Primärenergiebedarfs. So profitieren sowohl die Umwelt durch Klimaschutz als auch die Hausbesitzer, die ihre Heizkosten senken und den Gebäudewert steigern.

    Der Bonus wird im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM) vergeben. Diese Bundesförderung umfasst Zuschüsse für Dämmung, Heizungsmodernisierung, erneuerbare Energien und weitere Energieeffizienzmaßnahmen. In Kombination mit dem iSFP-Bonus ergibt sich ein deutlich höherer Zuschuss – oftmals bis zu 30 % oder mehr der Gesamtkosten, je nach Maßnahme.

    Hausbesitzer profitieren zudem von einem weiteren Vorteil: Durch den individuellen Sanierungsfahrplan wird die energetische Entwicklung des Gebäudes genau auf das Objekt abgestimmt. Das sorgt für Planungssicherheit, Transparenz bei den Investitionen und einen klaren Überblick über mögliche Einsparpotenziale.

    Wer einen zugelassenen Energieberater beauftragt, kann den iSFP professionell erstellen und mit einem abgestimmten Maßnahmenpaket ausstatten. Dieses Vorgehen stellt sicher, dass alle Arbeiten förderfähig sind und die Fördermittel reibungslos beantragt werden können. Damit wird der iSFP-Bonus zu einem echten Hebel für nachhaltige Gebäudesanierung – mit langfristigem Nutzen für Eigentümer und Umwelt.

    Mehr Förderung dank iSFP

    • Der Bonus belohnt Eigentümer, die energetisch sinnvoll Schritt für Schritt sanieren – mit bis zu 5 % mehr Förderung.

    Voraussetzungen für den iSFP-Bonus

    Um den iSFP-Bonus zu erhalten, müssen Hausbesitzer bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Zentrale Grundlage ist die Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) durch eine zugelassene Fachkraft der Energieberatung. Nur wenn dieser Fahrplan vor der eigentlichen Maßnahme vorliegt und die geplanten Schritte daraus klar hervorgehen, kann der Bonus im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gewährt werden.

    Der iSFP dient als strategisches Konzept, das dein Wohngebäude energetisch analysiert und aufzeigt, wie du Schritt für Schritt zum Effizienzhaus werden kannst. Wichtig ist, dass sich die geplanten Sanierungsmaßnahmen – etwa an der Heizungsanlage, Dämmung oder Lüftungstechnik – exakt auf die Vorschläge des erstellten iSFP beziehen. Der Energieberater bestätigt diese Verbindung in seiner Projekterklärung, was als Nachweis für die Antragstellung beim zuständigen Förderinstitut wie der BAFA gilt.

    Damit der Zuschuss anerkannt wird, muss dein Gebäude außerdem als Wohngebäude klassifiziert sein und die im technischen Merkblatt der BEG definierten Mindestanforderungen erfüllen. Dazu gehört beispielsweise eine deutliche CO₂-Einsparung oder die Senkung des Primärenergiebedarfs. Nur dann sind die Fördermittel bewilligungsfähig.

    Ein weiterer Punkt betrifft den Zeitpunkt der Antragstellung: Der Antrag auf Förderung inklusive iSFP-Bonus muss immer vor dem Start der Bau- oder Sanierungsmaßnahme eingereicht werden. Nachträglich kann er nicht gewährt werden. Auf diese Weise stellt das Förderprogramm sicher, dass der Bonus gezielt klimawirksame Investitionen anstößt und nicht nachträglich als Zuschuss für bereits realisierte Projekte verwendet wird.

    Wenn du also planst, deine Heizung zu modernisieren oder die Wärmedämmung deines Hauses zu verbessern, lohnt es sich, zunächst einen iSFP erstellen zu lassen. So sicherst du dir nicht nur bis zu 5 % Zusatzförderung, sondern bekommst auch eine fachkundige Einschätzung zur optimalen Modernisierungsstrategie im Sinne des Klimaschutzes.

    Expertentipp

    Beantrage den Bonus rechtzeitig – vor Beginn der Sanierungsmaßnahme und nach Erstellung des iSFP. So bleibt dir der volle Anspruch erhalten.

    Achtung: Ohne iSFP keine Bonusförderung!

    Der Bonus kann nur gewährt werden, wenn die Maßnahmen eindeutig aus dem iSFP hervorgehen und durch einen Energieberater bestätigt werden.

    Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP)

    Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) ist ein professionell erstelltes Konzept, das Schritt für Schritt aufzeigt, wie du dein Haus energetisch sinnvoll modernisieren kannst. Er dient nicht nur als Grundlage für den iSFP-Bonus, sondern auch als strategischer Leitfaden für die gesamte Gebäudesanierung. Durch die detaillierte Analyse von Gebäudehülle, Heizsystem und Lüftung erhältst du klare Handlungsempfehlungen, die sowohl zur CO₂-Einsparung als auch zur dauerhaften Senkung des Primärenergiebedarfs beitragen.

    Erstellt wird der iSFP ausschließlich durch eine zertifizierte Energieberatung, die auf Basis normierter Daten dein Gebäude bewertet und Optimierungsmöglichkeiten berechnet. Dabei entstehen keine pauschalen Textbausteine, sondern ein individuell auf dein Objekt abgestimmter Maßnahmenplan. Dieser enthält sowohl kurzfristige Verbesserungen – etwa in der Wärmedämmung – als auch langfristige Strategien wie den Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme. Damit du dein Ziel strukturiert erreichst, werden sämtliche Vorschläge in logischen Sanierungsschritten zusammengefasst.

    Ein großer Vorteil des iSFP liegt in der Planbarkeit. Er zeigt, welche Maßnahmen du kombinieren oder zeitlich staffeln kannst, ohne die spätere Förderung zu gefährden. Dieses Konzept macht es möglich, Kosten über mehrere Jahre zu verteilen und trotzdem alle Fördermittel optimal zu nutzen. Darüber hinaus bewirkt die Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen eine messbare Reduktion des Energieverbrauchs – ein Beitrag zum Klimaschutz, der sofort Wirkung zeigt.

    Sobald du eine Maßnahme aus dem iSFP umsetzt, kannst du den iSFP-Bonus in Anspruch nehmen. Das bedeutet bis zu fünf Prozent mehr Zuschuss über die bestehende Bundesförderung hinaus. Damit lohnt sich nicht nur die Energieberatung, sondern jeder Schritt hin zu einem effizienteren Effizienzhaus. Durch die strukturierte Planung hast du alle Sanierungskosten im Blick und kannst die Maßnahme optimal mit deinem Budget und den staatlichen Förderprogrammen abstimmen.

    Eine Familie steht in einem modernen Wohnzimmer an einem Holztisch, auf dem ein offizielles Dokument liegt. Eine Beraterin lächelt und erklärt der Familie freundlich das Papier. Im Hintergrund sind große Fenster und Pflanzen zu sehen.
    Familie erhaelt iSFP Bonus Beratung

    Der Schlüssel zur Förderung

    • Nur wer mit einem iSFP startet, kann sich den attraktiven Bonus sichern – sprich frühzeitig mit einem zertifizierten Energieberater.

    Welche Maßnahmen sind förderfähig mit iSFP-Bonus?

    Der iSFP-Bonus wird für zahlreiche energetische Sanierungsmaßnahmen gewährt, die nachweislich zur Senkung des Primärenergiebedarfs beitragen. Voraussetzung ist, dass die Maßnahmen Teil eines genehmigten individuellen Sanierungsfahrplans sind. Eigentümer können von zusätzlichen Zuschüssen profitieren, wenn sie die Empfehlungen ihres Energieberaters umsetzen und die Ergebnisse klar dem Förderprogramm zugeordnet werden können.

    Zu den am häufigsten geförderten Maßnahmen zählt die Wärmedämmung von Dach, Fassade und Kellerdecke. Sie sorgt nicht nur für eine deutliche CO₂-Einsparung, sondern auch für langfristig geringere Heizkosten. Ebenso relevant ist die Heizungsmodernisierung – etwa durch den Einbau einer Wärmepumpe, einer Pelletheizung oder eines hybriden Heizsystems. Gerade im Hinblick auf den Klimaschutz ist die Umstellung auf erneuerbare Energien förderstrategisch besonders attraktiv.

    Auch moderne Fenster mit Dreifachverglasung, effiziente Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung oder solarthermische Systeme können mit dem iSFP-Bonus bezuschusst werden. Im Rahmen der BEG-Einzelmaßnahmen ist es dabei entscheidend, dass die geplante Sanierung aufeinander abgestimmt ist und einzelne Schritte in einer sinnvollen Reihenfolge erfolgen. So entsteht über Jahre hinweg ein ganzheitlicher, förderfähiger Sanierungsprozess.

    Ein besonderes Augenmerk liegt auf Maßnahmen, die den energetischen Standard eines Gebäudes so verbessern, dass es langfristig ein Effizienzhaus-Niveau erreicht. Wer also seine Gebäudehülle optimiert und gleichzeitig das Heizsystem modernisiert, schöpft das volle Potenzial an Fördermitteln aus. Der Bonus ist damit nicht nur ein finanzieller Anreiz, sondern ein wirkungsvoller Hebel für nachhaltige Gebäudesanierung.

    Hausbesitzer sollten sich frühzeitig beraten lassen, um sicherzustellen, dass jede geplante Investition tatsächlich unter den iSFP fällt. Nur Maßnahmen, die im Plan dokumentiert sind und allen technischen Anforderungen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) genügen, führen am Ende auch zum zusätzlichen Zuschuss.

    Typische Maßnahmen mit iSFP-Bonus
    MaßnahmeZuschuss ohne iSFPZuschuss mit iSFP
    Dachdämmung15 %20 %
    Fenstertausch15 %20 %
    Wärmepumpe25 %30 %
    Lüftungsanlage20 %25 %

    Gut zu wissen

    Die Förderung gilt nicht für selbst geplante Maßnahmen ohne Bezug zum iSFP. Achte auf korrekte Zuordnung im Antrag!

    So beantragst du den iSFP-Bonus richtig

    Damit du den iSFP-Bonus optimal nutzen kannst, ist eine gut vorbereitete Antragstellung entscheidend. Zuständig für die Bearbeitung der Fördermittel sind das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) sowie die KfW bei Kreditvarianten. Bevor du den Antrag einreichst, solltest du gemeinsam mit einer Energieberatung alle geplanten Sanierungsmaßnahmen prüfen und sicherstellen, dass sie Teil deines individuellen Sanierungsfahrplans sind.

    Im ersten Schritt wird der Antrag durch den beauftragten Energieberater digital vorbereitet. Er bestätigt im System, dass die beantragten Maßnahmen aus dem iSFP stammen und förderfähig sind. Anschließend erfolgt die Antragstellung bei der zuständigen Behörde, meist online über das Förderportal. Hier werden alle relevanten Dokumente hochgeladen: der bestätigte Sanierungsfahrplan, Kostenvoranschläge, Eigentumsnachweise und ggf. die technische Projektbeschreibung.

    Ein häufiger Fehler besteht darin, den Zuschuss erst nach Beginn der Arbeiten zu beantragen – das führt in der Regel zum Verlust der Förderung. Daher gilt: Immer zuerst den Antrag stellen, Bewilligung abwarten, dann den Handwerker beauftragen. Bei einer Kombination mit anderen Förderprogrammen, etwa der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), übernimmt der Energieberater meist die Koordination zwischen BAFA und KfW.

    Nach der Durchführung der Sanierung ist eine Nachweisführung erforderlich. Dazu zählen Rechnungen, technische Datenblätter und Fotos der umgesetzten Maßnahmen. Der Energieberater bestätigt zum Schluss die fachgerechte Umsetzung. Erst dann wird der Zuschuss ausgezahlt. Durch diesen strukturierten Ablauf sparst du Zeit, verhinderst Fehlanträge und profitierst von bis zu fünf Prozent zusätzlicher Förderung. Mit dem richtigen Partner gelingt die Antragstellung reibungslos – ein wichtiger Schritt für effiziente Gebäudesanierung und nachhaltigen Klimaschutz.

    Expertentipp

    Viele zertifizierte Energieberater nutzen digitale Systeme zur Fördermittelbeantragung. Frag gezielt danach – das kann Wochen sparen!

    Moderner Schreibtisch in einem hellen Wohnraum, darauf liegen geordnete Dokumente, ein Laptop zeigt eine Behördenwebseite, im Hintergrund große Fenster und ein Heizkörper.
    iSFP Bonus moderner Schreibtisch im hellen Wohnraum

    Fallbeispiel: Mit iSFP-Bonus zur förderfähigen Wärmedämmung

    Familie Berger aus Bayern stand vor einer typischen Herausforderung: Das alte Einfamilienhaus verbrauchte zu viel Heizenergie, die Sanierungskosten schienen auf den ersten Blick hoch. Durch eine Energieberatung erfuhr die Familie vom iSFP-Bonus – dem staatlichen Förderprogramm, das für Maßnahmen aus einem individuellen Sanierungsfahrplan zusätzliche Zuschüsse bietet. Gemeinsam mit einem zertifizierten Energieberater wurde ein detaillierter Plan erstellt, der die schrittweise Gebäudesanierung vorsah. In der ersten Etappe stand die Wärmedämmung des Dachs an, inklusive neuer Dampfsperre und verbesserter Luftdichtigkeit.

    Dank der im iSFP festgelegten Maßnahmen konnte Familie Berger die Fördermittel der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) in Anspruch nehmen – plus 5 % Zuschuss durch den iSFP-Bonus. Der Antrag wurde vor Beginn der Arbeiten gestellt, alle Anforderungen an Dokumentation, technische Standards und Nachweise wurden über den Energieberater abgewickelt. So war gewährleistet, dass die Antragstellung reibungslos verlief.

    Nach der Sanierung sank der Primärenergiebedarf deutlich, die jährliche CO₂-Einsparung betrug über 1,2 Tonnen. Das entspricht nicht nur einer erheblichen Entlastung für das Klima, sondern sorgt auch für niedrigere Heizkosten. Die Familie profitiert nun von höherem Wohnkomfort, zusätzlichem Umweltbonus und einer spürbaren Wertsteigerung des Hauses. Dieses Beispiel zeigt, wie sinnvoll eine durchdachte Gebäudesanierung mit Förderstrategie sein kann – und dass der iSFP-Bonus auch bei einzelnen Baumaßnahmen, wie der Wärmedämmung, finanziell den entscheidenden Unterschied macht.

    Mehrere Handwerker auf einem Gerüst bringen Dämmplatten an die Außenwand eines Altbaus an, Baumaterialien liegen bereit, die Umgebung wirkt wie eine belebte Baustelle.
    Handwerker montieren Daemmplatten am Altbau

    Beispielrechnung

    • Durch den iSFP-Bonus konnten in diesem Fall über 3.000 € zusätzliche Förderung für die Dämmmaßnahme beantragt werden.

    Kombinationsmöglichkeiten mit weiteren Förderprogrammen

    Der iSFP-Bonus lässt sich in vielen Fällen mit weiteren staatlichen Förderprogrammen kombinieren – das eröffnet dir zusätzliche finanzielle Spielräume bei deiner Gebäudesanierung. Die wichtigste Schnittstelle ist die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Wer Maßnahmen aus dem individuellen Sanierungsfahrplan umsetzt, kann diese mit Krediten und Zuschüssen der KfW oder mit direkten Zuschüssen des BAFA koppeln. Dadurch wird nicht nur die energetische Erneuerung vereinfacht, sondern auch der wirtschaftliche Nutzen maximiert.

    Ein klassisches Beispiel ist die Verbindung von iSFP-Bonus und KfW-Förderung für ein Effizienzhaus. Während der iSFP-Anteil pauschal 5 % zusätzliche Förderung gewährt, unterstützen KfW-Kredite mit tilgungsfreien Anlaufjahren und besonders niedrigen Zinssätzen. Dadurch sinken deine Sanierungskosten langfristig, und der geförderte Umbau kann sich dank geringerer Energiekosten und steigender Immobilienwerte doppelt auszahlen.

    Auch Kombinationen mit dem BEG EM-Teilprogramm (Einzelmaßnahmen) sind möglich: Ob du deine Heizungsmodernisierung mit einer neuen Wärmepumpe planst oder die Wärmedämmung optimieren willst – die Umsetzung nach dem Sanierungsfahrplan ist dabei ausschlaggebend. In Verbindung mit dem Umweltbonus für emissionsarme Technologien kannst du zusätzlich von verbesserter CO₂-Einsparung profitieren, was insgesamt zum Klimaschutz beiträgt und den Primärenergiebedarf deutlich reduziert.

    Wichtig ist jedoch die korrekte Antragstellung. Jede Kombination muss von einem Energieeffizienz-Experten bestätigt werden, damit die Fördermittel ohne Abzüge gewährt werden. Am besten sprichst du frühzeitig mit einem Energieberater oder nutzt digitale Tools, um die optimale Förderstrategie für dein Haus zu entwickeln. So sicherst du dir nicht nur den Bonus, sondern auch maximale Planungssicherheit für deine Investition. Weitere Informationen findest du auch auf der offiziellen KfW-Seite.

    Förderprogramme clever kombinieren

    Mit iSFP-Zuschuss plus KfW-Kredit lassen sich hohe Summen fördern – lass dich beraten, welche Kombination zu dir passt.

    Häufige Fehler beim iSFP-Bonus – und wie du sie vermeidest

    Damit du den iSFP-Bonus effektiv nutzen kannst, solltest du typische Stolperfallen frühzeitig kennen. Viele Hausbesitzer verlieren wertvolle Fördermittel, weil sie die formalen Vorgaben des Förderprogramms nicht genau beachten. Hier sind die fünf häufigsten Fehler, die du vermeiden solltest.

    Fehler 1: Kein Energieberater eingebunden
    Ohne eine fachkundige Energieberatung vorab kann kein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) erstellt werden – der Bonus entfällt dadurch automatisch. Nur zugelassene Energieeffizienz-Experten dürfen den Plan anfertigen und die Antragstellung begleiten.

    Fehler 2: Maßnahmen außerhalb des iSFP
    Der Zuschuss gilt nur für Arbeiten, die eindeutig im iSFP aufgeführt sind. Wer zusätzliche Modernisierungen plant, sollte diese rechtzeitig mit dem Energieberater abgleichen, um spätere Ablehnungen zu vermeiden.

    Fehler 3: Zu späte Antragstellung
    Ein klassisches Versäumnis: Viele beginnen mit der Sanierung, bevor der Antrag beim BAFA oder der KfW genehmigt wurde. Der iSFP-Bonus wird ausschließlich für rechtzeitig beantragte, förderfähige Projekte bewilligt.

    Fehler 4: Fehlende Nachweise bei der Umsetzung
    Alle geförderten Maßnahmen müssen dokumentiert und bestätigt werden – inklusive Rechnungen und Fachunternehmererklärungen. Nur vollständige Unterlagen sichern die Auszahlung der Fördermittel.

    Fehler 5: Kombinationsmöglichkeiten übersehen
    Oft werden zusätzliche Zuschüsse aus der Bundesförderung oder spezielle Kredite für die Heizungsmodernisierung nicht genutzt. Wer Programme verknüpft, spart bares Geld und senkt langfristig seinen Primärenergiebedarf.

    Wenn du diese Punkte beachtest, nutzt du dein Förderprogramm optimal aus und profitierst maximal von der staatlichen Unterstützung.

    Expertentipp

    Lass deinen Sanierungsfahrplan von Fachleuten wie dem Team von Wärmebund checken – so bleiben keine Förderchancen ungenutzt.

    Fazit: Darum lohnt sich der iSFP-Bonus für dich

    Der iSFP-Bonus ist weit mehr als nur ein kleiner Zuschuss – er ist ein entscheidender Hebel für eine effiziente und nachhaltige Gebäudesanierung. Mit zusätzlichen 5 % Förderung senkst du effektiv deine Sanierungskosten und erhältst finanzielle Unterstützung für Maßnahmen, die langfristig Energie sparen und zum Klimaschutz beitragen. Ob du eine neue Wärmedämmung, moderne Fenster oder eine Heizungsmodernisierung planst – der Bonus sorgt dafür, dass sich diese Investitionen schneller amortisieren.

    Ein individuell erstellter Sanierungsfahrplan (iSFP) bietet dir Struktur und Transparenz: Du erkennst genau, welche Maßnahmen sinnvoll aufeinander aufbauen, um den Primärenergiebedarf deines Hauses Schritt für Schritt zu senken. In Kombination mit der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) und weiteren Fördermitteln kannst du erhebliche Summen sparen.

    Darüber hinaus leistest du mit jeder iSFP-gestützten Sanierung einen aktiven Beitrag zur CO₂-Einsparung und trägst zur Erreichung der nationalen Klimaziele bei. Durch die gezielte Unterstützung von Maßnahmen, die der Energieberatung entspringen, wird sichergestellt, dass öffentliche Gelder effizient eingesetzt werden.

    Wenn du jetzt planst, dein Eigenheim aufzuwerten oder energetisch zu modernisieren, ist der beste Zeitpunkt, um mit einer professionellen Energieberatung zu starten. Über den Förderung für Altbau, die Dach-Dämmung oder innovative Balkonkraftwerk-Optionen findest du weitere sinnvolle Ansatzpunkte, um dein Haus fit für die Zukunft zu machen. Nutze den iSFP-Bonus als Katalysator deiner Sanierung – und starte jetzt mit einem klaren Plan und einer gesicherten Förderung.

    Warum du jetzt starten solltest

    • Mit dem iSFP-Bonus profitierst du von maximaler Förderung bei gleichzeitiger Senkung deiner Energiekosten – ein Gewinn für dich und das Klima.